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4. Dezember 2015
Hocheffizienzpumpe: Stromsparen im Heizungskeller

Heizungspumpen werden auch als das Herz der Heizung bezeichnet. Solange der Heizkessel Wärme erzeugt, solange lässt die Heizungspumpe das Wasser in der Heizung zirkulieren.

Ihre Haushaltsgeräte, ob Backofen, Kühlschränke oder Waschmaschinen verbrauchen immer weniger Strom - sie werden energieeffizienter. Gleiches gilt auch für die Pumpe Ihrer Heizanlage. Wir nehmen an, dass ca. 80% aller Heizungspumpen in Biel veraltet sind. Diese Modelle arbeiten stets mit der gleichen Drehzahl und können sich nicht dem tatsächlichen Bedarf anpassen. Auch bei geschlossenen Thermostatventilen laufen sie auf vollen Touren. Ein weiterer Nachteil: Wenn die Heizanlagenregelung nicht auf Sommerbetrieb umgestellt ist, ist ihre alte Heizungspumpe sogar im Sommer aktiv. Gegenüber einer modernen Hocheffizienzpumpe verbrauchen sie so bis zu 80 Prozent mehr Strom.

Im Allgemeinen deuten Fließgeräusche in den Heizungsthermostaten auf eine überdimensionierte

Heizungspumpe hin. Diese Geräusche entstehen, wenn das Heizungswasser mit zu viel Druck durch die Heizungsanlage gepresst wird. Die Heizungspumpe ist entweder zu groß ist oder läuft auf einer zu hohen Einstellung.

Moderne Hocheffizienzpumpen reduzieren den Verbrauch drastisch. Eine moderne Pumpe versorgt Ihr Haus nur dann mit Wärme, wenn sie gebraucht wird. Dadurch senken Sie nicht nur Ihren Heizkostenverbrauch, sondern sparen auch noch an den Stromkosten.

Weitere Information finden Sie unter www.esb.ch.

4. Dezember 2015
Hydraulischer Abgleich: Mehr Komfort und weniger Heizkosten

Viele Heizungen arbeiten nicht optimal. Daraus resultiert ein hoher und meist auch unnötiger Energieverbrauch. Eine der sinnvollsten Maßnahmen, um spürbare Verbesserungen zu erreichen, ist der hydraulische Abgleich.

Dieser reguliert die Leistung der Heizungsanlage so, dass überall die Energiemenge ankommt, die benötigt wird. So vermeiden Sie, dass einzelne Heizkörper unter- bzw. überversorgt werden. Um die Heizung entsprechend einzustellen, erhebt und analysiert ein Fachmann Daten, wie Rohrnetz, Raumgrößen und Wandflächen der beheizten Räume. Nach einer hydraulischen Einregulierung, wie der Abgleich auch genannt wird, werden alle Heizkörper einer Heizungsanlage mit der notwendigen Warmwassermenge und dem nötigen Druck versorgt.

Die Modernisierung der Heizungsanlage durch einen hydraulischen Abgleich ist eine Effizienz- wie auch eine Energiesparmaßnahme. Dass die Ausgaben für einen hydraulischen Abgleich eine lohnenswerte Investition sind, verdeutlicht folgende Rechnung: So kann man davon auszugehen, dass sich infolge eines hydraulischen Abgleichs 1 bis 2 Franken Heizkosten jährlich pro Quadratmeter beheizter Wohnfläche einsparen lassen. Das macht bei einem Einfamilienhaus mit 150 m2 eine jährliche Ersparnis von mindestens 150 Franken. Ein hydraulischer Abgleich hat sich in den meisten Fällen bereits nach etwa 4 Jahren bezahlt gemacht – ein Mehrwert in doppelter Hinsicht, nämlich für Verbraucher wie auch für die Umwelt. Gleichzeitig erhöht sich der Wohnkomfort, wenn alle Heizkörper wieder gleichermaßen zuverlässig arbeiten. Der hydraulische Abgleich gehört zu den effektivsten Möglichkeiten, die Heizungsanlage zu optimieren.

Weitere Information finden Sie unter www.esb.ch.

3. Dezember 2015
Programmierbare Heizkörperthermostate: Viel benutzt und wenig beachtet

Heizkörperthermostate können zu effizientem Heizen und Wohnkomfort beitragen. Allerdings nur, wenn sie richtig funktionieren und nicht veraltet sind. Und das kommt leider sehr oft vor.

Heizkörperthermostate sind vielleicht die am wenigsten beachteten Komponenten einer Heizungsanlage und oftmals auch die ältesten Bauteile. Dabei können sie entscheidend zum Wohnkomfort und zum energiesparenden Heizen beitragen. Heizungsthermostate nutzen sich wie die meisten technischen Geräte mit der Zeit ab. Das kostet Heizenergie und erhöht die Heizkosten. Mit neuen programmierbaren Heizkörperthermostaten kann die Überheizung von Räumen vermieden werden. Bei einem Einfamilienhaus sparen Sie bei mittleren Heizkosteneinsparungen von ca. 6 % etwa 130 Franken pro Jahr.

Viele Benutzer denken, dass der Raum schneller warm wird, wenn das Thermostat auf der höchsten Stufe steht. Ein Heizkörperthermostat ist kein Wasserhahn, den man auf- oder zudreht, je nach Bedarf. In der Regel steht die Stufe drei auf der fünfstelligen Zahlenskala für 20° Celsius. Jede weitere Stufe bringt drei bis vier Grad mehr. Das Thermostat misst über einen Temperaturfühler laufend die Raumlufttemperatur und regelt so den Heizwasserdurchfluss des Heizkörpers, dass die gewünschte Zimmertemperatur konstant bleibt. Dabei reagiert es auf alle Temperaturschwankungen. Wird der Raum beispielsweise durch Sonneneinstrahlung aufgeheizt, registriert das Thermostat diese Fremdwärme und drosselt den Zufluss des Heizwassers. Das spart Energie.

Wer seine Thermostate ersetzen möchte, sollte über den Einsatz von programmierbaren Thermostaten nachdenken. Sie funktionieren nach demselben Prinzip wie die herkömmlichen Geräte, sind aber noch benutzerfreundlicher. Denn sie regeln die Raumtemperatur nach der Uhrzeit. So sorgen sie zum Beispiel dafür, dass die Heizung rechtzeitig angeht, damit das Bad morgens zum Duschen warm ist. Nachts und tagsüber, wenn niemand zu Hause ist, wird die Heizung auf sparsame 16° Celsius herunter geregelt. Auch nach einem längeren Urlaub, in dem die Heizung auf Sparflamme lief, ist dank der Programmierung die Wohnung bei der Ankunft der Bewohner wohlig warm.

Weitere Information finden Sie unter www.esb.ch.

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«Tag der offenen Tür» beim ESB war ein voller Erfolg

Die «Fantastische Reise durch den ESB» am 19.09.2015 war ein voller Erfolg. Über 2 000 Personen aus Biel und der Umgebung haben den Rundgang besucht und Blicke hinter die Kulissen des ESB geworfen.
Herzlichen Dank allen Anwesenden für Ihren Besuch!

STROM SELBER ERZEUGEN?

Klären Sie ab, ob sich ihr Hausdach eignet um eine Fotovoltaikanlage oder Solarkollektoren zu installieren. Die Solarkataster der Gemeinden geben darüber detailliert Auskunft und sind im Internet einfach zu finden (Biel: http://www.esb.ch/static/solar/index_dt.htm). Alternativ bieten sich stromerzeugende Heizungen, sogenannte Blockheizkraftwerke, an. Diese basieren auf dem Prinzip der Wärme-Kraft-Kopplung und produzieren gleichzeitig Wärme und Strom. Der Wirkungsgrad ist deswegen viel höher als bei einer simplen Wärmeheizung.

Ab März 2015: Preis für Erdgas sinkt

Der Gaspreis in Europa ist aufgrund der sinkenden Nachfrage aus der Wirtschaft, des bisher milden Winters und des Rückgangs des Eurokurses an den internationalen Märkten gesunken. Der ESB konnte aufgrund dessen die Einkaufskosten für Erdgas optimieren und gibt die dabei erzielten Einsparungen an seine Kunden weiter.  
 
Diese Preissenkung gibt der ESB gerne direkt an die Kunden weiter. Die Reduktion des Arbeitspreises beträgt für Kunden, die reines Erdgas beziehen, 1.1 Rp./kWh.
 
100% CO2-kompensiertes Erdgas jetzt noch günstiger
Der ESB führte vor einigen Jahren als erstes Energieunternehmen der Schweiz die Möglichkeit der freiwilligen CO2-Kompensation ein. Der Kompensationsbetrag wird in das myclimate-Projekt «Solarkocher für Madagaskar» investiert. Dank dem Projekt kann der CO2-Ausstoss und die Abholzung von Wäldern in Madagaskar reduziert werden; gleichzeitig entstehen Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung. Der Preis für das 100% CO2-kompensierte Erdgas sinkt per 1. März 2015 um 1.3 Rp./kWh.  
 
Neues Biogasangebot
Gleichzeitig erweitert der ESB sein Biogasangebot mit der Möglichkeit, 50% des Erdgasbedarfs mit Biogas abzudecken. Der Aufpreis für 50% Biogas beträgt 4 Rp./kWh. 
Die Preissenkung ist eine gute Gelegenheit, auf einen Biogasanteil oder auf 100% CO2-kompensiertes Erdgas umzusteigen. Heizkosten zu sparen und gleichzeitig etwas für die Umwelt zu tun, war nie einfacher.  
Übrigens, wer Biogas zum Heizen einsetzt, zahlt auf dem Biogasanteil keine CO2-Abgabe.